Donnerstag, 22. September 2016

Rund um den Mexikoplatz ~ Berliner Impressionen

Am letzten bereits herbstlichen Sonnabend lud der Mexikoplatz mit seinen herrlichen Berliner Altbauten noch zu einem Bummel rund um den Platz ein:
Sonnabends gibt es dort regelmäßig einen schönen Wochenmarkt:







Blick auf den S-Bahnhof Mexikoplatz



ein müdes Haupt am Mexikoplatz begab sich zur Ruh'


Direkt am S-Bahnhof gibt es noch diese kleine Confiserie, hier schien am 17.09.2016 immer noch Ostern zu sein (siehe Auslage im Kaufmannsladen) ☺☺☺:

G'schwin umgedreht, was gibt es dort zu sehen? Schnappschuß einfach so:
Ah, da ist ja, das Osterei versteckt:

Ein schöner Bummel durch Zehlendorf findet seinen wenn auch nicht ebenbürtigen Fortgang beim Urbanen Gärtnern in Berlin im Blog hier zu sehen: http://berlin-canada-und.blogspot.de/2016/09/urbanes-gartnern-in-berlin-oder-ein.html
und überhaupt....

Montag, 19. September 2016

Urbanes Gärtnern in Berlin oder ein Mais- und Sonnenblumenfeld an der Straße

Natur in Berlin ist mir sehr wichtig! Sofern mich unterwegs Beispiele für urbanes Gärtnern ansprechen, halte ich sie auch gern fest. So geschehen am letzten Sonnabend direkt an einer dicht befahrenen Straße mitten in Berlin
Neben den berühmten Berliner Kleingärten gibt es halt auch andere Möglichkeiten Sonnenblumen und Mais kurz vor der Ernte zu sehen. Ergänzt wird hier das "Feld" mit Tagetes und allerlei anderem. Sie erfreuen hoffentlich viele Passanten und geben Hinweise für eigene, kreative Ideen....
Nach der brütenden Hitze der vergangen Septembertage kam nun vorgestern endlich das Herbstwetter und brachte erfrischenden Regen:




Daß dort hinten die Stadtautobahn ist stört ja keinen großen Geist, gell? Gut, essen würde ich die Ernte hier nicht unbedingt - andererseits wer weiß schon wo genau unser Obst und Gemüse angebaut wird. Felder liegen nun mal nicht mitten im Wald....

und überhaupt...

Mittwoch, 31. August 2016

Mittelalter in Berlin - Das Museumsdorf Düppel

Leben wie im Mittelalter und das in Berlin! Das klingt schon interessant, nicht wahr? Also – nichts wie hin….
Es war „allerhöchste Eisenbahn“ einmal wieder nach Düppel hinaus zu fahren, um zu sehen wie sich das Museumsdorf Düppel weiterentwickelt hat. Zuletzt war ich in den 80er Jahren dort, Sohnemann war vielleicht gerade mal eingeschult.
Früh waren wir an diesem Julisonnabend dort und hatten ggü. vom Eingang noch etwa gewartet, doch um 10.00 h konnten wir rein und… Ja, es hatte sich einiges geändert. Das Bild oben zeigt bereits ein Museumsdorfhaus. 

An den waldartigen Eingang konnte ich mich nun gar nicht erinnern. Auch gab es jetzt einen Museumsladen. Hier sind die dort von fleißigen Händen mit viel Liebe produzierten Sachen zu erwerben, wie Körbe, Wollmützen etc., auch ein paar schöne Postkarten vom Dorf. Und für den, der es mag auch Honig. Okay – in Sachen Honig werde ich definitiv zum Veganer. Mein Motto: „Aller Honig den Bienen und nur den Bienen!“ ☺☺☺

Ein Bordercolliemischling hatte mich einfach adoptiert: „Was, Du bist kein Hundefreund? Na dann kennst Du mich noch nicht. Komm wir spielen einmal, na komm, trau Dich ruhig!“ Sprach’s und zog mit mir in einen abgezäunten Bereich los zum Stöckchenwerfen. Ich ging gern mit, so konnten die anderen sich erklären lassen, was es mit der weißen Kalkung im Haus auf sich hat und wie es ist, in den Hütten zu überwintern. 
Die Wand ist weiß gekalkt um Licht zu reflektieren
Hinter dem großen, malerischen Palisadenzaun waren die einzelnen reetgedeckten Häuser auf einer schönen, großen naturbelassenen Wiese umgeben von Obstbäumen nur so dahingetupft! Wunderbar! Teilweise konnte man die kleinen Gemüsegärten auch betreten.







Etwas ganz besonderes war das Betreten der im inneren äußerst dunklen Hütten. Doch das Auge gewöhnt sich fix daran. Besonders auch deshalb weil die Eingänge immer kleiner wurden von Haus zu Haus bis es sich um eine Zwergengröße handelte.








Museumsdorf Düppel Juli 2016



Waldgeist im Museumsdorf Düppel
Überall gibt es bequeme, selbstgezimmerte Bänke und später gab es auch ein kleines Konzert auf historischen Instrumenten.

Palisaden im Museumsdorf Düppel
Das Brot wurde jedoch an anderer Stelle in der Hütte mit der weißgekalkten Wand in einer Kelle über offenem Feuer gebacken und nicht hier.


Ein wunderschöner Sommertag, nicht wahr?????


Museumsdorf Düppel in Berlin

Wie gesagt, etwas ganz besonderes war das Betreten der im inneren äußerst dunklen Hütten. Doch das Auge gewöhnt sich schnell daran. Alle Bilder habe ich ohne Blitz aufgenommen, ein, zwei sind leider etwas verwackelt, haben aber doch einen ganz eigenen Charme oder aus dokumentarischen Gründen lasse ich sie einfach hier dabei:






Teilweise gab es nur Licht durch den Rauchabzug oben im Dach sowie durch die Türöffnung. 




"unser täglich Brot" macht viel Arbeit
In der Tat konnten wir auch einen Brotbackversuch über offenen Feuer probieren. Das Ergebnis hatte viel Raucharoma, erinnerte an Banock, doch wir sind ja im Mittelalter. 
Museumsdorf Düppel

Aber vor dem urigen Brot gab es erst einmal eine Jause in der dortigen Restauration. Urig gemütlich im Freien und zu günstigen Preisen. Die Gerichte waren jedoch nicht mittelalterlich, da haben wir einfach mal eine Reise zurück in die Zukunft gemacht...
...und ließen uns Berliner Kartoffelpuffer, Brownie (nicht sehr berlinerisch), Kaffee und herrlich kaltes Mineralwasser schmecken.

Nach erfolgter Stärkung ging es weiter, wir wollten ja das Brot probieren und uns auch das Vieh näher ansehen:












Hier wurde gesponnen!

Das alles und noch viel mehr gab es am Sonnabend 16.07.2016 und überhaupt....
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